Es spiegelt nur, was dein Körper ihm vorgibt. Ein fester Sitz, eine blockierte Hüfte, eine unruhige Hand — das spürt dein Pferd in jeder Bewegung. Ich bin Diana Haus, Physiotherapeutin und Reiterin. Ich bringe deinen Körper dahin, wo deine Hilfen ankommen: durchlässig, balanciert, klar.
Täglich investierst du Stunden in die Gymnastizierung deines Pferdes. Du lässt es behandeln, sobald etwas klemmt. Selbstverständlich. Aber wann hast du das letzte Mal an deinem eigenen Bewegungsapparat gearbeitet — dem Motor, der über jede Hilfe entscheidet?
Der Reitersitz ist keine Pose, die man einnimmt. Er ist eine bewegliche Kette aus Gelenken, die die Schwingung des Pferdes aufnehmen und weiterleiten muss. Blockiert nur ein Glied — ein hochgezogener Absatz, ein festes Becken, eine klemmende Schulter — bricht die ganze Geometrie zusammen. Die Wirbelsäule wirkt dann wie eine Brechstange statt wie ein Stoßdämpfer: Die Bewegung prallt ab, statt durchzufließen.
Und das hat oft wenig mit Talent zu tun. Wer den Tag über am Schreibtisch sitzt, verkürzt den Hüftbeuger — das Becken kippt ins Hohlkreuz, und du kannst gar nicht mehr gerade sitzen, selbst wenn du willst. Dein Gehirn speichert diese Schieflage als „normal" ab. Genau deshalb fühlt sich die Korrektur des Reitlehrers oft falsch an.
Deine Einschränkungen übertragen sich auf dein Pferd. Genau diesen Kreis durchbrechen wir.
Ich bin Diana Haus, examinierte Physiotherapeutin und Inhaberin des Haus für Physiotherapie in Lindlar-Frielingsdorf. Ich behandle Menschen, deren Beschwerden in der Bewegung entstehen — und sich nur in der Bewegung lösen lassen.
Als Reiterin weiß ich, wie sehr Sitz und Gefühl zusammenhängen. Ich verbinde fundierte physiotherapeutische Diagnostik mit einem Training, das speziell auf die Anforderungen im Sattel zugeschnitten ist. Kein allgemeines Fitnessprogramm — sondern gezielte Arbeit an deiner Beweglichkeit, Stabilität und Balance.
Der Unterschied: Ich darf nicht nur trainieren. Ich darf befunden, behandeln und gezielt korrigieren. Was bei dir blockiert, finden wir zuerst — dann trainieren wir das Richtige.
Mit dem Reiten habe ich mit zehn angefangen — zu Weihnachten gab es die ersten Reitstunden. Meine Eltern haben mich danach tatkräftig unterstützt, sind fast jedes Wochenende mit mir zu Turnieren gefahren und haben mich zu Lehrgängen geschickt. Während der Ausbildung musste ich eine Pause einlegen: keine Zeit, keine Reitbeteiligung. Danach kam beides zurück — erst eine Reitbeteiligung, dann der A- und L-Bereich, auch turniermäßig. Mit der Selbstständigkeit kamen schließlich die ersten eigenen Pferde.
Heute reite ich meine Leeloo auf solidem L-Niveau — und wir schauen gemeinsam, ob wir noch bis M kommen. Aber ihr kennt das: Man muss ständig an sich arbeiten, sich weiterbilden, etwas für sich tun und für das Pferd.
Durch den Beruf und das Reiten kamen immer wieder Reiter auf meine Behandlungsbank — und ich habe schnell gemerkt: Schonhaltungen und Bewegungseinschränkungen im menschlichen Körper beeinflussen das Bewegungsverhalten des Pferdes massiv. Da entstand der Gedanke, mein physiotherapeutisches Wissen gezielt mit dem Reiten zu verbinden — nicht um zu therapieren, sondern um Reitern dabei zu helfen, an ihren eigenen körperlichen Einschränkungen zu arbeiten.
Deshalb habe ich mich in funktionellem Training für Reiter weitergebildet: Haltung, Beweglichkeit, Stabilität — und aus der Stabilität heraus auch Flexibilität. Alles erst vom Boden aus, bevor das Erlernte auf dem Pferd umgesetzt wird. Ob im Kurs oder im Einzeltraining: Ich stehe gerne unterstützend zur Seite.
Ein stabiler Sitz hängt an fünf zentralen Körperpartien. Jede hat eine Aufgabe. Fällt eine aus, tragen es die anderen — und am Ende dein Pferd.
Bleibt gelöst, damit die Hand unabhängig vom Sitz und feinfühlig führt.
Die zentrale Achse: stabil genug zum Tragen, flexibel genug für Rotation.
Das wichtigste Gelenk: nimmt die Bewegung dreidimensional auf, statt zu blockieren.
Wirkt als Puffer, stabilisiert den Schenkel, ohne zu klemmen.
Abschluss der Stoßdämpfer-Kette: tiefes, federndes Durchlassen.
Dahinter trainieren wir vier Fähigkeiten, die jeden guten Sitz tragen — am Boden, bevor du in den Sattel steigst:
Einmal pro Woche, zweimal pro Woche — du entscheidest. Jede Einheit ist in sich geschlossen und baut aufeinander auf.
Körperhaltung, Beweglichkeit und Stabilität — gezielt auf die Anforderungen im Sattel abgestimmt. Wir arbeiten an deiner Bewegungskette, damit deine Hilfen dort ankommen, wo sie hingehören: beim Pferd.
Gleicher Ansatz, zweiter Termin in der Woche — für alle, die schneller vorankommen wollen. Regelmäßigkeit ist der entscheidende Faktor. Einmal pro Woche verändert. Zweimal pro Woche transformiert.
Die Kurse finden ab 8 Teilnehmern statt.
Manchmal sitzt eine Verspannung so tief, dass Übungen allein nicht reichen. Dann kommt Sven ins Spiel.
Sven Böß betreibt die Praxis Massageheimer by Sven Böß in Lindlar-Frielingsdorf. Er arbeitet mit klassischer Massage, myofaszialen Druckpunkten und Schröpfen — und hat einen siebten Sinn für Muskeln, die wehtun, ohne dass man weiß warum.
Wer im Kurs merkt, dass bestimmte Einschränkungen nicht durch Training allein verschwinden, bekommt von Diana eine direkte Empfehlung zu Sven. Und umgekehrt: Wer bei Sven auf der Liege liegt und Fragen zur Haltung hat, landet bei Diana.
Zwei Fachleute. Ein Ziel: dass du und dein Pferd frei und durchlässig lauft.
massageheimer.comSchreib Diana — sie sagt dir, was noch frei ist und ob der Kurs zu deiner Situation passt.
WhatsApp Diana